Migration

1Klick Mail Kontakt Gerade in der Informationstechnologie schreitet die Entwicklung in einem rasanten Tempo voran. Was gestern noch "state of the art" war, ist heute bereits schon wieder überholt. Auch wenn die Releasezyklen der großen Softwarehersteller länger geworden sind, entstehen unter anderem durch Strategiewechsel, Herstellerkonsolidierung oder bedingt durch Unternehmenszukäufe Migrationsprojekte. Der Datenschutz, die Datenkonsistenz und insbesondere die rechtlichen Rahmenbedingungen (Aufbewahrung, Revisionssicherheit und Nachvollziehbarkeit) sind herbei nur einige der Punkte die zu beachten sind. Eine Aufteilung in mehrere Phasen ist durchaus sinnvoll.

Grafik Migration

Analyse und Konzeption der Migration

Die wesentlichen Aspekte in diesem Vorprojekt sind die Feststellung der Anforderungen an die Migration und die Erarbeitung eines Migrationskonzeptes. In diesem werden wesentliche Punkte erfasst wie z.B. die Aufgabenaufteilung, der Zeitbedarf (Datenmengen), der zeitliche Ablauf bzw. die konkrete Ablauffolge der Aktionen. Zudem ist die Ermittlung des Migrationsrisikos von elementarer Bedeutung (spätestens Meilenstein für eine mögliche Rücksicherung, point of no return).

Während dieser Phase werden somit die betrieblichen und fachlichen Anforderungen aufgenommen, anhand von Testdaten bzw. Testmedien die Analyse der bestehenden (Alt-) Umgebung durchgeführt und das Mengengerüst der zu migrierenden Daten ermittelt. Diese Informationen münden schließlich in das Migrationsverfahren, welches u.a. die "Downtime" der Systeme und den Ressourcenbedarf (Personen und! ggf. Hardware) bestimmt. Zudem werden Testfälle für einen Ergebnisvergleich definiert (Vorher-, Nachherprinzip).

 

Test der Migration

In dieser Phase erfolgt die erste Umsetzung der Migration anhand des Zeitplanes und der gemeinsam verabschiedeten Migrationsschritte bzw. -pfad. Je nach Ressourcenbedarf der temporär benötigten Hardware bzw. der Datenmengen, erfolgt ein mehr oder minder kompletter Testdurchlauf der einzelnen Migrationsschritte und der funktionalen Abnahmetests. Hierbei wird auch der geplante Zeitbedarf nochmals verifiziert und ggf. realitätsbezogen angepasst.

Dies ist der geeignete Zeitpunkt um Administrations- und Anwenderschulungen auf dem neuen System durchzuführen.

 

Durchführung der eigentlichen Migration

Die eigentliche Datenmigration wird streng nach Ablaufplan und Migrationskonzept durchgeführt. Unvorhergesehene Ereignisse oder Ergebnisse führen unmittelbar zum Stopp der Migration und zwingenden Neubewertung des Migrationsplans bzw. der Risiken. Je nach Umfang der Migration und Datenmenge, bieten sich für die eigentliche Migration Wochenenden oder Feiertage-und Brückentage an.

 

Verifizierung der migrierten Daten / Informationen

Hierbei erfolgt der Vergleich der Anwendungsdatenbanken (z.B. SAP R/3 TOA-Tabellen) gegen die Migrationsdatenbank, eine Überprüfung von Rechercheergebnissen über die definierten Testfälle und erwarteten Ergebnisse. Ein mengenmäßiger Vergleich (z.B. Anzahl der Dokumente pro Archivvolumen) und eine Hash-Wertbildung über die migrierten Daten dokumentieren die Vollständigkeit der Migration.

 

Abschluss der Migration

Der Abschluss der Migration umfasst nach der erfolgreichen Datenmigration weitere Aktivitäten, u.a. die Abnahme der migrierten Umgebung und Freigabe der Löschprozedur für die Altdaten.
Wir unterstützen unsere Kunden bei der DMS- und Archivmigration von/nach beliebigen Herstellern, der Migration von OpenText PDMS Projekten zu OpenText TCP Projekten, dem Import von BPM Prozessinformationen in den OpenText BPM Server bzw. in das OpenText TCP oder bei Datenbankkonsolidierungen.